KURSALON

SPIELSTÄTTE

HEERESGESCHICHTLICHES MUSEUM

SPIELSTÄTTE

Der Kursalon Wien im ersten Bezirk ist eines der bekanntesten Gebäude an der Wiener Ringstraße. In den Jahren 1865 bis 1867 im Stil der italienischen Renaissance erbaut und direkt am Stadtpark gelegen, verbindet das Palais historische Architektur mit einer zentralen Lage. Nach einer umfassenden, modernen Renovierung und technischen Modernisierung erstrahlt das Haus nun in neuem Glanz.

Das Gebäude teilt sich in mehrere Säle auf, darunter der Schubert-Saal (365 m²), der Strauss-Saal (354 m²) und der Lehár-Saal (281 m²). Ab Frühling 2027 findet eine Konzertreihe des Wiener Residenz Orchesters im Lanner-Saal statt.

Mit einer Fläche von 373 Quadratmetern ist er der größte Saal des Hauses. Eine durchschnittliche Raumhöhe von 6,9 Metern sorgt im Lanner-Saal für eine hervorragende Akustik und die hohen Fenster und die verzierte Decke für ein offenes, helles Raumgefühl.

Die Konzerte des Wiener Residenz Orchesters im Kursalon Wien sind die Fortführung einer langen Tradition an dem Ort, an dem Johann Strauß seine Musik selber musizierte.

Das Heeresgeschichtliche Museum ist der erste regelrechte Museumsbau Wiens. Es wurde von Theophil Freiherr von Hansen im maurisch-byzantinischen Stil mit mächtiger Kuppel erbaut. Ein Foto kann die Faszination der Ruhmeshalle nur unvollständig wiedergeben. Man muss im Saal stehen und die architektonische Großartigkeit des Raumes auf sich einwirken lassen.

Architekt. War er bei diesem Bau noch ein Hauptvertreter der Spätromantik und bediente sich eines byzantinisierenden Mischstils, entwickelte er in den folgenden Jahren den berühmten Wiener Stil des Historizismus mit den klaren und strengen Linien der Renaissance. Die Sammlungen dieses bedeutendsten historischen Museums Europas reichen vom 16. bis in das 20. Jahrhundert. In fünf großen Abschnitten wird die Geschichte der Habsburgermonarchie vom Ende des 16. Jahrhunderts bis 1918 und das Schicksal Österreichs nach dem Zerfall der Monarchie bis 1945 gezeigt.

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